Die Lobeprozession

Bis zur Deutschen Wiedervereinigung (Okt.1990) fand die Lobeprozession am 17.Juni statt.Danach hat man den Termin der Prozession auf den Sonntag vor Pfingsten verlegt.Sie wird durch die Sandebecker Feldmark geführt.

Nach mündlicher Überlieferung stand ehemals über Sandebeck drei Tage lang ein Gewitter.Man gelobte, jedes Jahr eine Lobeprozession durch das Feld zu halten, wenn das schreckliche Unwetter vorüberginge.Bis zum Jahre 1891 zog die Prozession sogar zum Gut Wintrup. Hier befindet sich am Heubach eine Nepomuk-Statue.

Eine genaue Datierung dieses Gelübdes in einer Urkunde ist nicht bekannt.Bei einem Vergleich mit anderen Orten läßt sich feststellen, daß es im 17.Jahrhundert üblich war, Prozessionen zu halten.Zahlreiche Heiligenhäuschen und Feldkreuze verdanken den Prozessionen ihre Entstehung oder Erneuerung.

Folgende Prozessionsordnung gilt:

  1. Kreuz und zwei Fahnen
  2. KFD-Fahne
  3. Frauen,Kinder,Jugendlich
  4. Musikverein
  5. Entweder die St.Dionysius Schützenbruderschaft oder die St.Hubertus Schützenbruderschaft
  6. Kommunionkinder
  7. Meßdiener
  8. Baldachin
  9. Männer
Der Kirchplatz geschmückt zur Lobeprozession
Der Kirchplatz geschmückt zur Lobeprozession
Der Kirchplatz geschmückt zur Lobeprozession
Der Kirchplatz geschmückt zur Lobeprozession
2. Station Am Steinkreuz im Altenhagen
1. Station Am Heiligenhäuschn in der Wintruper Straße
1. Station Am Heiligenhäuschn in der Wintruper Straße
2. Station Am Steinkreuz im Altenhagen
4. Station Auf dem Friedhof
3.Station Am Markuskreuz
3.Station Am Markuskreuz
4. Station Auf dem Friedhof