Unsere Pfarrei Sandebeck

Geschichtlicher Überblick:

1031 wird Sandebeck bei einer Schenkung des Kaisers Konrad II an die Kirche von Paderborn
erwähnt.

Meinwerk stattete das Stift Busdorf in Paderborn mit dem Zehnten aus Sandebeck aus.
Das Dionysiuspatrozinium weist auf das Alter der Kirche hin. 1231 gehört die Pfarrei zum
Archidiakonat Steinheim.Die alte Kirche wurde 1858/61 durch einen Neubau ersetzt.
Folgende Beneficien und Patronate sind bekannt:

Pfarrstelle

Primissariat (1715),Patron war die Familie Holtgreven
Kirchenbücher liegen seit 1645 vor.
Pfarrbezirk (36):liegt in der Stadt Steinheim,ca. 800 Katholiken.
Pfarrsitz Sandebeck (ca. 555 Kath.) ; Grevenhagen (5km 230 Kath.);
Hohenbreden (5km 15 Kath.)
Wirtschaftsstruktur: Holzverarbeitende Industrie, Landwirtschaft, Fremdenverkehr.
Kirchen, Kapellen, Wohn- und sonstige Gebäude:

  1. Pfarrkirche St. Dionysius (1858/61, renov. 1971/73), Opferstock (1588),
  2. Weihwasserbecken (1627), einige Figuren (17. Jahrh.)
  3. Kapelle St. Johannes Bapt. in Grevenhagen (1950/51, renov. 1982), Glocke (1623)
  4. Tatarenkreuz (1687), einige Bildstöcke und mehrere Feldkreuze z.T. als Prozessionsstation
  5. Pfarrhaus (1885/86, renov. 1979) mit Garten.
  6. Vikarie (1961)
  7. Pfarrheim und Kindergarten (1960)
  8. Vinzenshaus (1903, renov. 1960)

Gottesdienste außerhalb der Pfarrkirche in der Kapelle in Grevenhagen.
Feste: Patronatsfest St. Dionysius am Sonntag vor oder nach dem 9. Oktober;
St. Johannes Bapt. in Grevenhagen am 24. Juni, Kirchweihfest am Sonntag
vor oder nach dem 13. Mai.


Prozessionen: Lobeprozession am 17. Juni, an den Bittagen.
Literatur: BKD Höxter; Ostermann-Müller, aus der Geschichte der Pfarrei Sandebeck in:
Mitteilungen des Kulturausschusses der Stadt Steinheim Heft 14 (1971) und
Heft 27 (1981); ders. Die Geschichte der Pfarrei Sandebeck in: Jahrbuch des
Kreises Höxter (1984)
EDV-Nr.: 14219